Finanzkrise

Europäer sparen wie nie zuvor


Privathaushalte legen mehr Geld aufs Sparbuch (Foto: N. Schmitz/pixelio)

Noch nie seit der Einführung des Euro haben Europas Privathaushalte einen so hohen Anteil ihres Einkommens auf die Seite gelegt wie derzeit. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Sparquote um 1,3 Punkte auf nun 15,4 Prozent. Das geht aus dem neuesten Monatsbericht der Europäischen Zentralbank hervor. Als Gründe nennt die Zentralbank die Angst der Bürger vor einem Verlust des Arbeitsplatzes und vor Steuererhöhungen zur Bekämpfung der Folgen der Finanzkrise.

Vor allem die von der Krise besonders hart getroffenen Iren und Spanier legen deutlich mehr Geld auf die hohe Kante. Die Deutschen veränderten dagegen ihr Sparverhalten kaum. Hierzulande stieg die Sparquote nur um 0,2 Punkte und liegt momentan mit 9,7 Prozent unter dem EU-Schnitt. Dies liegt nach Meinung der EZB am vergleichsweise robusten deutschen Arbeitsmarkt und verstärkten Konsumausgaben, unter anderem angeheizt durch die Abwrackprämie.


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