Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Finanzkrise
EZB bleibt bei Niedrigzins
Geld soll billig bleiben (Foto: Kurt F. Domnik/pixelio.de)
Wie von Analysten erwartet, setzt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Niedrigszins-Politik fort und belässt den wichtigsten Leitzins bei 1 Prozent. Auch die Bank von England hält ihren Leitzins auf einem Rekordtief von 0,5 Prozent. Außerdem kündigte die EZB an, den Banken noch bis ins vierte Quartal hinein mit Geldspritzen über die Krise hinwegzuhelfen und damit deutlich länger als geplant. Konkret heißt dies, dass die Banken bei der Refinanzierung so viel Geld zugeteilt bekommen, wie sie benötigen. Zur Konjunktur sagte EZB-Chef Jean-Claude Trichet: "Die Erholung setzt sich fort, aber sie bleibt holprig."
Mit der Gefahr einer höheren Inflation rechne er bis ins kommende Jahr hinein nicht. Dies stütze die Kaufkraft der Haushalte. Ausdrücklich lobte Trichet die von Griechenland eingeleiteten Maßnahmen zur Haushaltssanierung.
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