Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Schuldenkrise
EZB kauft weiter Staatsanleihen
EZB-Rat tagte in Frankfurt (Foto: Günther Strauß/pixelio)
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat weder einen Ausstieg aus ihrer bisherigen Politik noch eine Ausweitung beschlossen. Vielmehr geht es "weiter wie bisher". EZB-Chef Jean-Claude Trichet erklärte, man werde das Programm zum Kauf von Staatsanleihen zwar fortführen, allerdings nicht, wie von der EU-Kommission gefordert, ausweiten. Bislang wurden für 67 Milliarden Euro Anleihen von EU-Defizitsündern gekauft. Der große Bailout bleibt zumindest aus, aber der kleine Bailout geht somit weiter.
Weiterhin will die Die EZB den Banken bis April 2011 billiges Geld zu einem Zinssatz von nur einem Prozent anbieten. Verschiedene Ökonomen lobten die "Standfestigkeit" der EZB gegn zu überzogenen Forderungen aus der EU und ihren Mitgliedstaaten. Die Euro-Krise könne letztendlich nur politisch gelöst werden.
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