Arbeit

FDP bewegt sich bei Mindestlohn


Sorge wegen Leiharbeitern aus Osteuropa (Foto: Guedo/pixelio.de)

Im Ringen der Koalitionspartner Union und FDP um einen Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche kündigt sich nun doch Gesprächsbereitschaft bei den Liberalen an. FDP-Fraktionsvize Heinrich Kolb sagte der "Rheinischen Post": "Wenn die Union auf einem Zeitarbeits-Mindestlohn beharrt, wollen wir uns dem nicht in den Weg stellen". Man sei in dieser Frage nicht dogmatisch. Allerdings warb Kolb erneut für den FDP-Vorschlag einer Equal-Pay-Lösung, also einer Gleichstellung von Zeitarbeits-Kräften und Stammbelegschaft beim Lohn nach einer bestimmten Frist.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) begrüßte die Bewegung bei der FDP und betonte die Wichtigkeit einer schnellen Einigung. Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt und der Bundesverband Zeitarbeit erneuerten ihre Forderungen an die Bundesregierung, noch vor Öffnung des Arbeitsmarktes für osteuropäische Arbeiter im Mai 2011 eine Lösung zu finden.