Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Frontenverschiebung durch die Finanzkrise

Autofahrer erhalten Abwrackprämien auf Kosten von Menschen, die sich kein Auto leisten können. Die EZB druckt Geld, als gäbe es kein Morgen. Damit wird sie zwangsläufig eine Inflation verursachen, die die Löhne von Kellnern und Klempnern, von Friseusen und Müllmännern fressen wird. Haben "Die Linken" also Recht, wenn sie diese Politik kritisieren? Ja, schreibt Julia Bug in der "eigentümlich frei", denn der Steuerzahler muss am Ende die Zeche zahlen. Kritik daran ist auch dann berechtigt, wenn sie aus dem Munde von Leuten kommt, die mit dem DDR-Unrechtsregime oder dem Trotzkismus sympathisieren. Falsch liegen Lafontaine und seine Genossen jedoch mit ihrem Ruf nach noch mehr Verstaatlichung, der mehr und mehr zum politischen Mainstram avanciert. Denn im Gegensatz zu ohnehin schon staatlichen oder quasi-staatlichen Instituten wie der KfW, der IKB und den Landesbanken sind die letzten in der BRD noch funktionierenden Banken jene, die nach wie vor marktwirtschaftliche Prinzipien beachten: zum Artikel

