Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Finanzkrise
Inflation? IWF und EZB uneinig
Geldentwertung durch Niedrigzins-Politik? (Foto: Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Sorgen über ein Aufflammen einer Inflation gedämpft. Die Teuerung werde bis 2011 niedrig bleiben. In den USA werde sie bei 1,7 und in der Euro-Zone bei 1,3 Prozent liegen und damit unter der Marke von zwei Prozent, bei der bei den Notenbanken die roten Warnlampen angehen. Der Europäischen Zentralbank (EZB) empfiehlt der IWF, an der Niedrigzins-Politik festzuhalten, um die wirtschaftliche Erholung zu stützen. Dagegen warnte EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark erneut davor, die Zinsen zu lange niedrig zu halten.
Er befürchtet sogar eine gefährliche Stagflation, bei der die Preise ohne Wirtschaftswachstum steigen.
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