Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Wirtschaft
IWF: Europa weiter in der Rezession
IWF sieht keine Anzeichen für Aufschwung (Foto: Jurec/pixelio)
Die Euro-Zone befindet sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) trotz positiver Anzeichen für die Konjunktur weiter in einer tiefen Rezession. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Sonderbericht des IWF. Derzeit deutet laut Bericht nichts auf einen Aufschwung hin. Der IWF rechnet damit, dass die Wirtschaft in den Euro-Ländern in diesem Jahr um 4,8 Prozent schrumpft.
Im kommenden Jahr soll es noch ein Minus von 0,3 Prozent geben. Als Gründe für fehlendes Wachstum in der Euro-Zone benennt der IWF-Bericht die weiterhin angespannte Lage am Finanzmarkt, das fehlende Vertrauen in eine positive Wirtschaftsentwicklung und strukturelle Probleme, etwa am Arbeitsmarkt. Der Europäischen Zentralbank empfiehlt der IWF, die Leitzinsen weiter niedrig zu belassen.
Links zum Artikel:
Handelsblatt.com

