Arbeitsmarkt

Leiharbeit: Vorschlag der FDP löst Debatte aus


Arbeitgeber verweisen auf Tarifvertrag für Zeitarbeit (Foto: Guedo/pixelio.de)

Das Konzept von FDP-Fraktionsvize Heinrich Kolb, das nach einer Einarbeitungszeit eine Angleichung der Löhne von Leiharbeitern an die Vergleichslöhne des Einsatzbetriebs vorsieht, stößt beim Bundesverbandes Zeitarbeit (BZA) auf Widerspruch. Der Arbeitgeberverand verweist auf den mit den Gewerkschaften geschlossenen Tarifvertrag für die Zeitarbeit und wirft der FDP einen Eingriff in die Tarifautonomie vor. Die Gewerkschaft IG Metall freut sich dagegen über einen "Sinneswandel" bei den Liberalen.

Nun müsse die FDP bei der "Stärkung des Equal-Pay-Grundsatzes" auch zügig Taten folgen lassen, sagte IG-Metall-Vizechef Detlef Wetzel dem "Handelsblatt". Der BZA sprach sich dagegen dafür aus, den Vorschlag von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur Einführung eines Mindestlohnes für die Zeitarbeitsbranche weiterzuverfolgen.


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