Wirtschaft

Ludwig von Mises: Sozialismus ist die Aufhebung der Rationalität in der Wirtschaft


Ludwig von Mises
Von Fabian Heinzel

Die aktuelle Finanzkrise macht deutlich, dass in unserem Wirtschaftssystem zweifellos Verbesserungbedarf besteht. Angesichts steigender Umfragewerte für die Linkspartei in Deutschland, Enteignungskampagnen in Südamerika und der Forderung nach Verstaatlichungen als Allheilmittel in aller Welt, wächst aber damit die Gefahr, dass besonders Sozialisten aus der Krise Kapital schlagen. In deren Reihen werden immer noch Wirtschaftskonzepte propagiert, die bereits im vergangenen Jahrhundert in der Praxis durch Armut und Hunger in sozialistischen Staaten und in der Theorie durch Wirtschaftswissenschaftler wie Ludwig von Mises entkräftet wurden.

Mises hatte schon in den 20er Jahren dargelegt, dass sich ohne Privateigentum keine Marktpreise bilden können, da Voraussetzung dafür mindestens zwei Eigentümer sind, die Güter austauschen. Ohne Marktpreise können aber keine Rentabilitäten berechnet werden. Investitionsalternativen lassen sich also wirtschaftlich nicht miteinander vergleichen, eine rationale Wirtschaftsrechnung ist unmöglich. Das "Forum Ordnungspolitik" hat die Unmöglichkeit sozialistischer Wirtschaftsrechnung in einem ausführlichen Aufsatz auf Grundlage von Mises Werken erläutert: weiter lesen


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