Wirtschaft

Mittelständler schützen ihre Innovationen strategisch


Von Christoph Kramer

Vor allem strategische Methoden wie Zeitvorsprünge vor Mitbewerbern, Geheimhaltung relevanter Informationen oder langfristige Bindung des Personals sind für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) zum Schutz ihrer Innovationen und ihres geistigen Eigentums bedeutsam. Erst in zweiter Linie werden rechtliche Instrumente wie Patente, Gebrauchsmuster, Schutzmarken oder Urheberrechte eingesetzt. Auch forschungsintensive Unternehmen messen dem dem strategischen Schutz einen hohen Stellenwert bei, greifen allerdings vermehrt zusätzlich auf rechtliche Mittel zurück.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des WirtschaftsObserver online der KfW Mittelstandsbank. Der zeitliche Vorsprung wird dabei im Allgemeinen als die mit Abstand wichtigste, strategische Schutzmaßnahme eingestuft. Bei den formalen Schutzmaßnahmen rangieren die Patente an erster Stelle, ein Drittel der Befragten gibt jedoch an, dass ein Schutz vor Nachahmung in ihrem Fall nicht möglich sei.


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