Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Finanzkrise
Teure Bankenrettung
Milliarden für notleidende Banken (Foto: Rainer Sturm/pixelio)
Die Rettung notleidender Banken hat den Staat bislang netto 3,3 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2008 hervor. Experten erwarten eine weitere Verdüsterung der Bilanz durch das Krisenjahr 2009. Brutto stieg der Schuldenstand im vergangenen Jahr um zusätzliche 53,5 Milliarden Euro. Den größten Posten mit 13 Milliarden Euro machten Kapitalspritzen für Commerzbank, IKB und BayernLB aus.
Im Gegenzug erhielt der Bankenrettungsfonds Soffin Banken-Wertpapiere in Höhe von 50,2 Milliarden Euro, wodurch sich die Differenz von 3,3 Milliarden Euro ergibt. Zusätzlich garantiert der Staat über Bürgschaften für rund 66 Milliarden Euro.
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