Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
US-Finanzminister fordert EU-Schuldenstopp
US-Finanzminister Timothy Geithner und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kommen heute in Berlin zum Thema Finanzkrise zusammen. Hauptthemen werden dabei auch der deutsche Alleingang beim Verbot bestimmter Spekulationen sein. Geithner sprach sich zu Beginn seiner Europa-Reise für ein weltweit koordiniertes Vorgehen bei dem Umbau an. Auch die umstrittene Finanzmarkttransaktionsteuer wird bei den Gesprächen von Bedeutung sein. Vor seinem Treffen mit dem CDU-Politiker will Geithner mit Bundesbankpräsident Axel Weber unter Ausschluss der Öffentlichkeit sprechen.
Weber gilt als möglicher Nachfolger Trichets.
Am Mittwoch war Geithner mit dem Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, zusammengekommen, eine Stellungnahme gab es allerdings nicht. Zu Beginn seiner Europa-Reise hatte Geithner in London das Vorgehen der EU gegen die Schuldenkrise gelobt und rasches Handeln gefordert. Der milliardengroße Rettungsschirm der Europäischen Union "hat die richtigen Elemente", sagte Geithner auf einer Pressekonferenz in London.

