Euro-Krise

US-Top-Ökonom plädiert für weitere Rettungsmaßnahmen


Hilfsfonds reicht nach Ansicht der früheren Beraters von US-Präsident Bill Clinton, Nouriel Roubini, nicht aus (Foto: Geralt, photoopia)

Der US-Top-Ökonom Nouriel Roubini hält trotz des 750 Milliarden Euro umfassenden Euro-Rettungsfonds einen Zusammenbruch der Währungsunion weiter für möglich. In einem Interview mit der französischen Zeitung "Le Monde" beschreibt er drei Wege, um die Finanzmärkte zu beruhigen: Denkbar seien eine Ausweitung des Rettungsfonds oder eine Umschuldung für die stark verschuldeten Staaten - wobei diese Länder die Euro-Zone verlassen und die Gläubiger der Staatsanleihen auf Geld verzichten müssten. Als dritte Variante nannte Roubini eine strukturelle Problemlösung durch eine bessere Koordinierung der Steuerpolitik in der Euro-Zone.

Dies gehe allerdings mit einer Aufgabe an Souveränität der Nationalstaaten einher.