Steuern und Abgaben

Von jedem Euro bleiben nur 49,5 Cent


Nicht einmal die Hälfte bleibt im Portemonnaie (Foto: Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio)

Seit 4. Juli arbeiten Deutschlands Arbeitnehmer wieder fürs eigene Portemonnaie. Bis dahin floss nach einer Berechnung des Bundes der Steuerzahler (BdSt) alles verdiente Geld in die Staats- und Sozialkassen. "Von jedem verdienten Euro fließen 29,9 Cent in Steuern und 20,6 Cent in Sozialabgaben, dem Arbeitnehmer bleiben nur 49,5 Cent", so BdSt-Präsident Karl-Heinz Däke in der "Bild am Sonntag". Dies seien aber immerhin zwei Cent mehr als noch 2009. Die leichte Verbesserung macht auf Däke allerdings wenig Eindruck: "Dass die schwarz-gelbe Koalition jetzt die Krankenkassenbeiträge um 0,6 Prozent anheben will, ist das falsche Signal."

Däke forderte die Bundesregierung zudem auf, die Mittelschicht belastende Ungerechtigkeiten im Einkommensteuertarif zu beseitigen.


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