Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Euro-Krise
Weitere Darlehen für Athen
Griechenland konnte sein Staatsdefizit verringern (Foto: Manfred Walker/pixelio)
Griechenland hat sein Staatsdefizit im ersten Halbjahr 2010 um 46 Prozent verringert. Das teilte EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn mit. Damit habe Griechenland eine beeindruckende Haushaltskonsolidierung geschafft und komme auch bei wichtigen Strukturreformen zügig voran, bescheinigte Rehn. Die EU-Kommission empfiehlt deshalb, die zweite Tranche aus dem maximal 110 Milliarden Euro großen Rettungspaket von EU-Staaten und IWF an Athen freizugeben. Nach 20 Milliarden Euro im Mai sollen nun neun Milliarden Euro an Darlehen nach Griechenland fließen.
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