Klaus-Peter Willsch (CDU) kritisiert den ESM und EFSF als einen „Versuch, Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen.“ Das einzige was die Euro-„Retter“ in Griechenland erreicht hätten, wäre Gläubiger wie z.B. Privatbanken zu befriedigen – während sich die Lage im Land verschlechtere. [mehr]
Konjunktur
Weltbank: Erholung verliert Schwung
Welthandel gleicht Minus nur langsam aus (Foto: Klaas Hartz/pixelio)
Die Weltbank erwartet, dass sich die Erholung der Weltwirtschaft mit dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme im Verlauf des Jahres abschwächen wird. Zudem bleibe die Lage auf den Finanzmärkten und bei der privaten Nachfrage schwierig. Deshalb werde sich die Weltwirtschaft nicht über Nacht erholen. Nach einem Rückgang des weltweiten Bruttoinlandsproduktes um 2,2 Prozent in 2009, werde es im laufenden Jahr um 2,7 und 2011 um 3,2 Prozent wachsen, so die Prognose.
Der Ausblick sei aber mit erheblichen Ungewissheiten behaftet. Eine gegenüber den Industriestaaten relativ robuste Konjunktur erwarten die Weltbänker für die Entwicklungsländer. Große Sorgen bereiten ihnen die armen Staaten.
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