OECD-Bericht

Weniger Arbeitslose als vor der Rezession


OECD trotzdem nicht ganz zufrieden mit deutschem Arbeitsmarkt(Foto: Dieter Schütz/pixelio.de)

Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat dem deutschen Arbeitsmarkt eine vergleichsweise gute Entwicklung bescheinigt. Trotz eines im OECD-Vergleich starken Einbruchs der Wirtschaft sei in Deutschland die Zahl der Beschäftigten und die Arbeitslosenzahl relativ stabil geblieben. Inzwischen liege die deutsche Arbeitslosequote nach OECD-Berechnung mit sieben Prozent sogar unter dem Wert vor der Rezession.

Im OECD-Schnitt stieg die Quote im Vergleichszeitraum dagegen von 5,7 Prozent auf 8,6 Prozent. Als Gründe nannte die OECD die hierzulande flexiblen Arbeitszeiten und die Kurzarbeit. Allerdings gießt die OECD auch Wasser in den Wein: denn wer in Deutschland arbeitslos wird, braucht deutlich länger um wieder in Arbeit zu kommen als in anderen Staaten.