Wirtschaft

MIT macht mobil gegen Zwangs-CSR


Olaf Scholz
Von Fabian Heinzel

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) wehrt sich gegen den Plan von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD), das sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR) zwangsweise per Gesetz einzuführen. Es handelt sich dabei um eine Richtschnur für soziales und ökologisches Handeln, d.h. Unternehmen sollen zum Beispiel bestimmte Vereine in ihrer Region unterstützen.

Im Prinzip begrüßt die MIT das Engagement von Unternehmern in diesen Bereichen, solange es auf freiwilliger Basis geschieht. Das vom Europäischen Parlament verlangte, bürokratische Korsett, das im Ergebnis Forderungen nach verbindlichen Rechenschaftspflichten, verstärkter Unternehmenshaftung, der Einrichtung einer zentralen CSR-Koordinierungsstelle sowie der Ernennung eines EU-Beauftragten für CSR enthält, lehnt sie jedoch ab. In dieser Form würde CSR in erster Linie zu mehr Kosten, mehr Bürokratie, weniger Arbeitsplätzen und weniger Innovation führen. Die MIT hat daher die ProAktiv Aktion "CSR JA - Zwang Nein" ins Leben gerufen, über die der hessische Landesverband der MIT auf seiner Homepage ausführlich informiert: weiter lesen


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